Smart Roadster Roadster 0.70
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Anfang der 90er Jahre entstand bei Mercedes-Benz die Idee, ein völlig anderes Auto zu bauen. Klein, leicht, sparsam und vor allem clever durchdacht. Gemeinsam mit der Schweizer Uhrenmarke Swatch entstand schließlich die Marke Smart. Während der erste Smart vor allem als das witzige kleine Stadtauto bekannt wurde, beschloss Smart Anfang der 2000er plötzlich, etwas völlig anderes zu tun: einen echten sportlichen Roadster zu bauen.
Und ehrlich... wer hätte gedacht, dass eine Marke, die für winzige Stadtautos bekannt war, plötzlich mit etwas so Schönem kommen würde?
2003 betrat der Smart Roadster die Bühne. Zwei Sitzchen, tiefe Sitzposition, Motor hinten, Hinterradantrieb und ein Gewicht von etwas mehr als 800 Kilo. Auf dem Papier genau die Zutaten für altmodischen Fahrspaß. Keine übertriebene Leistung, keine komplizierten Fahrhilfen, einfach ein kleines Leichtgewicht, mit dem jede Kurve auf einmal Spaß macht.
Und unauffällig ist man damit ganz sicher nicht. Mit seinem breiten Grinsen, den eigenwilligen Linien und der grauen Einfassung um die Scheinwerfer schaut der Roadster, als hätte er ständig Unfug im Sinn. Eine Art gieriges kleines Raubtier auf Rädern.
Aber das Schönste kommt, sobald man einsteigt.
Man sitzt absurd tief, das Lenkrad steht fast senkrecht vor der Nase und durch das geringe Gewicht fühlt sich alles direkt und spielerisch an. Dank des Mittelmotors und des Hinterradantriebs fühlt sich das Auto überraschend gut ausbalanciert an. Es ist nicht ganz ein Lotus Elise... aber heimlich kommt er ihm manchmal näher, als man erwarten würde. Man kann ihn ungeniert hart durch die Kurve reißen und lacht sich dabei komplett schief.
Und dann die Coupé-Version... vielleicht die schönste Ausführung von allen. Durch das große Glasheck und den zusätzlichen Kofferraum hat er fast etwas von einem Miniatur-Shooting-Brake. Und trotzdem blieb Smart clever genug, um das Roadster-Gefühl zu bewahren, denn auch diese Ausführung hat einfach das abnehmbare Targadach / Schiebedach. Also ein bisschen Sonne? Dach raus und los.
Mehr noch: Sogar Gordon Murray, der Mann hinter dem McLaren F1, nutzte einen Smart Roadster als Alltagsauto. Dann macht man als Autohersteller offenbar doch etwas richtig.
Der Smart Roadster ist eigentlich ein einziges Guilty Pleasure. Ein Auto, bei dem man vorher denkt: "Was soll ich damit?"... bis man damit gefahren ist.
Das Smart Roadster Coupé, das wir verkaufen, wurde 2004 neu in Deutschland ausgeliefert und 2008 in die Niederlande importiert. Das Auto hat lediglich 110.720 km zurückgelegt und befindet sich in gepflegtem Zustand. Außerdem steht er rundum auf ernsthaft dicken Schlappen dank der schicken Brabus-Felgen, was ihm genau die Ausstrahlung verleiht, die zu diesem kleinen Kart passt.
Auch bei der Historie passt alles: von 2008 bis heute nur einen einzigen Besitzer gehabt, der das Auto wirklich verhätschelt und ordentlich gepflegt hat.
Ein Auto mit einem gigantischen Sympathiefaktor und garantiert eine der schönsten Arten, mit 800 Kilo Spaß über die Straße zu fahren.
Der Smart Roadster ist inzwischen zur Rarität geworden. Viele Exemplare sind dem Rost, vernachlässigter Wartung oder Besitzern zum Opfer gefallen, die das automatisierte Getriebe nicht verstanden haben. Dieser hier hat es überlebt. Mit einer dokumentierten Historie, einem Spezialisten, der ihn jahrelang betreut hat, und einer Farbe, die ihn von der Masse abhebt.
Besondere Merkmale
- Deutsche Erstzulassung, ausgeliefert über Smart-center München April 2004
- Seltene bronzemetallic Lackierung
- 60 kW (82 PS) Turbo-Dreizylinder
- Lederausstattung
- Nur drei Besitzer in zwanzig Jahren
- Umfangreiche Wartungshistorie bei Smart-Spezialisten
Vollständiger Einblick in die Unterlagen, auf denen unsere Beurteilung beruht. Carfax-Fahrzeughistorie, Wartungsdokumentation und Lackschichtmessung — Seite für Seite durchblätterbar.
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